Savjeti

Cannas aus Samen ziehen – 3. Eintopfen

Das Eintopfen

Nun bereite ich die ersten kleinen Tontöpfe vor (9 cm).
Ich bin überzeugt, dass gerade bei der Aufzucht aus Samen die Tontöpfe als Erstgefäß besser geeignet sind,
da sie die Feuchtigkeit speichern und nur langsam an die Erde abgeben,
während die Kunststofftöpfe bei mir erst beim Umpflanzen verwendet werden.
Ferner bereite ich mir etwas Quarzsand vor und natürlich Aufzuchterde.

Aufzuchterde deshalb, weil diese keimfrei und nicht gedüngt ist. Der Dünger würde die jungen Keimlinge „verbrennen“,
da noch kein ausreichendes Wurzelwerk besteht, um die Nährstoffe aufzunehmen.
Es haben sich auch die gepressten Kokosfasern als Anzuchterde bewährt. Diese Briketts legt man nach Gebrauchsanleitung
in Wasser und erhält ca. 8 Liter Erde. Der Vorteil hierbei ist Luftdurchlässigkeit des Materials und dass
wenig Wasser gespeichert werden kann. Das verhindert Schimmelbildung.
So fülle ich die Anzucht- bzw. Torferde in die Töpfe und mache in der Mitte mit einem Stab ein
etwa 2 cm breites und 3 cm tiefes Loch, welches ich zur Hälfte mit etwas Quarzsand fülle.

Auf dieses Sandbett setze ich nun das Samenkorn mit dem Keim nach oben gerichtet.
Dazu verwende ich eine einfache Pinzette, damit mir der Keim nicht verrutscht.
Ich fülle das mit dem Keim besetzte Loch nun mit Quarzsand auf.

Mir ist es jetzt ganz wichtig, dass ich die Etiketten mit der Bezeichnung der jeweiligen Sorte
an den Rand stecke – man weiß ja nie, was passiert – und gieße vorsichtig an.

Die Töpfe kommen jetzt an einen hellen Fensterplatz, möglichst Süden
und wieder beginnt das erwartungsvolle Warten.

Nach 15 Tagen schiebt sich das erste winzige Blatt heraus und dann geht das Wachstum rasant weiter.

Nach weiteren 14 Tagen

Nun sind die Pflanzen 4 Wochen alt und können in den frostfreien Garten ausgepflanzt werden.

Nun selber Lust auf die Anzucht bekommen? Hier gibt es ein Starter Set!